Karlsbrücke
| Öffnungszeiten | immer geöffnet |
Eines der Wahrzeichen Prags ist die älteste Steinbrücke Europas, die ihre mächtigen Bögen über die Moldau spannt. Nachdem die erste Brücke über den Fluß, die Judith-Brücke, 1342 durch eine Überschwemmung zerstört wurde und nicht mehr passierbar war, fehlte die Verbindung zwischen Altstadt und Kleinseite. Die Händler und Handwerker konnten die wichtigste Handelsstraße der Stadt nicht mehr benutzen.
Also befahl Karl IV. 1357 den Bau einer langlebigen, stabileren Steinbrücke. Sie ist über 500 m lang, wird von 16 Pfeilern getragen und ist außerordentlich breit (über 9 m). Im 17. und 18. Jahrhundert stellte man auf der Brücke 30 steinerne Heiligenfiguren auf. Die bekannteste ist die des Heiligen Nepomuk. Der Geistliche, der König Wenzel IV. die ihm anvertrauten Beichtgeheimnisse unter keinen Umständen preisgeben wollte, wurde von ihm von der Brücke gestoßen und ertrank im Fluß. Seine Statue ist daran zu erkennen, dass die Namensplakette ganz blank gescheuert ist. Viele Gläubige reiben daran, das soll Glück bringen.
An beiden Seiten der Brücke ragen Türme in den Himmel, beide kann man besteigen. Der kleinere der Türme auf der Kleinstädter Seite ist noch ein Rest der Judith-Brücke aus dem 12. Jahrhundert. Der gothische Altstädter Brückenturm ist reich mit Skulpturen und Wappen geschmückt.
2002 erlebte Prag eine der schwersten Flutkatastrophen der letzten Jahrhunderte. Doch auch dem hielt die Brücke stand. Der Legende nach sollen bei ihrem Bau nämlich Eier in den Mörtel gemischt worden sein, um die Standhaftigkeit der Brücke zu gewährleisten.
Da die Brücke mit die bekannteste Sehenswürdigkeit ist, ist sie tagsüber voller Menschen. Straßenmusiker und -künstler, Souvenirverkäufer und Porträtmaler säumen den Weg. Obwohl sie sehr breit und nur für Fußgänger ist, ist es nicht immer leicht, durchzukommen. Achten sie im Gedränge auf ihre Tasche, dies ist ein beliebter Ort für Taschendiebe. Wollen sie die Brücke in Ruhe und für sich erleben, sollte sie spät abends oder früh morgens kommen. Dann hat man die Gelegenheit, die Brücke in einer verträumt-romantischen Atmosphäre zu erleben, die es so tagsüber nicht gibt und kann den großartigen Blick auf die nachts beleuchtete Burg genießen.
Also befahl Karl IV. 1357 den Bau einer langlebigen, stabileren Steinbrücke. Sie ist über 500 m lang, wird von 16 Pfeilern getragen und ist außerordentlich breit (über 9 m). Im 17. und 18. Jahrhundert stellte man auf der Brücke 30 steinerne Heiligenfiguren auf. Die bekannteste ist die des Heiligen Nepomuk. Der Geistliche, der König Wenzel IV. die ihm anvertrauten Beichtgeheimnisse unter keinen Umständen preisgeben wollte, wurde von ihm von der Brücke gestoßen und ertrank im Fluß. Seine Statue ist daran zu erkennen, dass die Namensplakette ganz blank gescheuert ist. Viele Gläubige reiben daran, das soll Glück bringen.
An beiden Seiten der Brücke ragen Türme in den Himmel, beide kann man besteigen. Der kleinere der Türme auf der Kleinstädter Seite ist noch ein Rest der Judith-Brücke aus dem 12. Jahrhundert. Der gothische Altstädter Brückenturm ist reich mit Skulpturen und Wappen geschmückt.
2002 erlebte Prag eine der schwersten Flutkatastrophen der letzten Jahrhunderte. Doch auch dem hielt die Brücke stand. Der Legende nach sollen bei ihrem Bau nämlich Eier in den Mörtel gemischt worden sein, um die Standhaftigkeit der Brücke zu gewährleisten.
Da die Brücke mit die bekannteste Sehenswürdigkeit ist, ist sie tagsüber voller Menschen. Straßenmusiker und -künstler, Souvenirverkäufer und Porträtmaler säumen den Weg. Obwohl sie sehr breit und nur für Fußgänger ist, ist es nicht immer leicht, durchzukommen. Achten sie im Gedränge auf ihre Tasche, dies ist ein beliebter Ort für Taschendiebe. Wollen sie die Brücke in Ruhe und für sich erleben, sollte sie spät abends oder früh morgens kommen. Dann hat man die Gelegenheit, die Brücke in einer verträumt-romantischen Atmosphäre zu erleben, die es so tagsüber nicht gibt und kann den großartigen Blick auf die nachts beleuchtete Burg genießen.
Meinungen und Forenbeiträge
Alter der KarlsbrückeSchreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Erfahrungen zu dieser Sehenswürdigkeit und helfen Sie damit anderen Besuchern: Kommentar schreiben