Prager Burg
| Adresse | Prager Burg Prazský hrad Praha 1 - Hradčany Prag |
| Öffnungszeiten | Apr-Okt. 9-17h, Außenareal 5-24h, Nov-März 9-16h, Außenareal 6-23h |
| Telefon | 224 373 368, 224 372 434, 224 372 435 |
| tourist.info@hrad.cz | |
| Internet | Homepage |
Die Prager Burg ist das älteste Wahrzeichen der Stadt und die größe mittelalterliche Burganlage weltweit. Eindrucksvoll thront sie weithin sichtbar auf einem 70 m hohen Hügel über Stadt und Moldau. Seit über 1200 Jahren bauten die verschiedensten Architekten mit der Zeit einen riesigen Komplex bestehend aus Kirchen, Türmen, Palästen, Verwaltungs-, Repräsentations- und Wohngebäuden, Wehr- und Schutzanlagen. Er gruppiert sich heute um drei Burghöfe herum und enthält Elemente aller Epochen von Romanik über Gothik bis zur Renaissance. Die Burg war seit ihrer Fertigstellung im 9. Jahrhundert mit Unterbrechungen Wohnsitz tschechischer Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, u.a. Karl IV. und den Habsburgern. Seit 1918 ist sie der Sitz des Staatspräsidenten Tschechiens.
Dem Besucher eröffnet sich eine Fülle von Besichtigungsmöglichkeiten. Nimmt man den Weg über den Hradschin-Platz in die Burg, gelangt man auf den Ehrenhof (1. Burghof). Dort wird man von den ringenden Giganten begrüßt. Man hat die Gelegenheit, die Wachablösung zu beobachten, die jede volle Stunde von 5.00 bis 24.00 Uhr (im Winter von 6.00 bis 23.00) an den Burgtoren stattfinden. Um 12.00 Uhr ist sie besonders feierlich mit Fanfaren und dem Austausch der Standarte. Die Fassade der Palastgebäude um den Ehernhof ist klassizistisch schlicht gehalten und wurde von Maria Teresia im 18. Jahrhundert in Auftrag gegeben. Es ist der jüngste Teil der Burg.
Durch kleine Gässchen gelangt man in den 2. Burghof. Dort steht die Heilig-Kreuz-Kapelle im unverkennbaren Barockstil. Der Eingang in die Burggalerie befindet sich ebenfalls im 2. Burghof.
Geht man weiter in den 3. Burghof, gelangt man zum ältesten und interessantesten Teil. Hier stehen die bekannten monumentalen Bauwerke St.-Veits-Dom, St. Georgs-Basilika, der alte Königspalast und der Mihulka-Turm.
Die St. Georgs-Basilika ist die älteste erhaltene Kirche der Prager Burg und das am besten erhalten gebliebene romanische Bauwerk in Böhmen. Von außen ist sie zwar später barock gestaltet worden, doch im inneren sind die romanischen Elemete wie die kleinen Rundbogenfenster unverkennbar. Angeschlossen an die Kirche ist das älteste Kloster der Stadt, das St.-Georgs-Kloster. Hier ist heute ein Teil der Nationalgalerie untergebracht.
Im alten Königspalast kann man zahlreiche herrschaftliche Säle aus allen Jahrhunderten besichtigen, der Bau wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Historisch besonders sehenswert ist der Saal, in dem 1618 der 2. Prager Fenstersturz statt fand und den 30jährigen Krieg zwischen Protestanten und Katholiken auslöste. Und natürlich sollte man sich den Wladislawsaal ansehen, schließlich ist er ein Beispiel für die mittelalterliche Bau- und Statikkunst. Der 60 m lange und 20 m breite Saal hat keine stützenden Pfeiler in der Mitte und hält bis heute durch sein gothisches Stützgewölbe. Besonders schön sind die Renaissanceelemente an Türen und Fenstern.
Im Mihulka-Turm hatten erst die Magier Rudolfs II. ihre Werkstätte, später diente er als Pulverturm um Schießpulver einzulagern. Heute kann man hier die Ausstellung "Die Waffenkammer" besichtigen, eine Ausstellung über das Militär des 17. und 18. Jahrhunderts, außerdem ist hier der Nachbau eines alchemistischen Laboratoriums aus der zeit Rudolfs II. untergebracht.
Zum Burgkomplex gehört auch das "Goldene Gässchen", das seinen Namen entweder von den damals hier lebenden Goldschmieden hat oder von den Versuchen der Alchemisten König Rudolfs Gold herzustellen. Seit dem 16. Jahrhundert wohnten hier Handwerker und Burgschützen, Franz Kafka lebte 1916 ein Jahr im Haus Nr. 22.
Dem Besucher eröffnet sich eine Fülle von Besichtigungsmöglichkeiten. Nimmt man den Weg über den Hradschin-Platz in die Burg, gelangt man auf den Ehrenhof (1. Burghof). Dort wird man von den ringenden Giganten begrüßt. Man hat die Gelegenheit, die Wachablösung zu beobachten, die jede volle Stunde von 5.00 bis 24.00 Uhr (im Winter von 6.00 bis 23.00) an den Burgtoren stattfinden. Um 12.00 Uhr ist sie besonders feierlich mit Fanfaren und dem Austausch der Standarte. Die Fassade der Palastgebäude um den Ehernhof ist klassizistisch schlicht gehalten und wurde von Maria Teresia im 18. Jahrhundert in Auftrag gegeben. Es ist der jüngste Teil der Burg.
Durch kleine Gässchen gelangt man in den 2. Burghof. Dort steht die Heilig-Kreuz-Kapelle im unverkennbaren Barockstil. Der Eingang in die Burggalerie befindet sich ebenfalls im 2. Burghof.
Geht man weiter in den 3. Burghof, gelangt man zum ältesten und interessantesten Teil. Hier stehen die bekannten monumentalen Bauwerke St.-Veits-Dom, St. Georgs-Basilika, der alte Königspalast und der Mihulka-Turm.
Die St. Georgs-Basilika ist die älteste erhaltene Kirche der Prager Burg und das am besten erhalten gebliebene romanische Bauwerk in Böhmen. Von außen ist sie zwar später barock gestaltet worden, doch im inneren sind die romanischen Elemete wie die kleinen Rundbogenfenster unverkennbar. Angeschlossen an die Kirche ist das älteste Kloster der Stadt, das St.-Georgs-Kloster. Hier ist heute ein Teil der Nationalgalerie untergebracht.
Im alten Königspalast kann man zahlreiche herrschaftliche Säle aus allen Jahrhunderten besichtigen, der Bau wurde immer wieder erweitert und umgebaut. Historisch besonders sehenswert ist der Saal, in dem 1618 der 2. Prager Fenstersturz statt fand und den 30jährigen Krieg zwischen Protestanten und Katholiken auslöste. Und natürlich sollte man sich den Wladislawsaal ansehen, schließlich ist er ein Beispiel für die mittelalterliche Bau- und Statikkunst. Der 60 m lange und 20 m breite Saal hat keine stützenden Pfeiler in der Mitte und hält bis heute durch sein gothisches Stützgewölbe. Besonders schön sind die Renaissanceelemente an Türen und Fenstern.
Im Mihulka-Turm hatten erst die Magier Rudolfs II. ihre Werkstätte, später diente er als Pulverturm um Schießpulver einzulagern. Heute kann man hier die Ausstellung "Die Waffenkammer" besichtigen, eine Ausstellung über das Militär des 17. und 18. Jahrhunderts, außerdem ist hier der Nachbau eines alchemistischen Laboratoriums aus der zeit Rudolfs II. untergebracht.
Zum Burgkomplex gehört auch das "Goldene Gässchen", das seinen Namen entweder von den damals hier lebenden Goldschmieden hat oder von den Versuchen der Alchemisten König Rudolfs Gold herzustellen. Seit dem 16. Jahrhundert wohnten hier Handwerker und Burgschützen, Franz Kafka lebte 1916 ein Jahr im Haus Nr. 22.
Die Gärten
Die weitreichenden Gartenanlagen bestehen aus mehreren Gärten, die sich südlich und nördlich der Burg erstrecken. Zum nördlichen Königlichen Garten gehören das Belvedere, das Lustschloß von Königin Anna, die Prager Reitschule und der Ballsall.
Das Lustschloß der Königin Anna im östlichen Teil des Parks aus den Jahren 1536 - 1560 ist ein Paradebeispiel der Renaissancebaukunst. Bemerkenswert ist die eigenartige Dachkonstruktion und der Arkadenrundgang mit den schön gestalteten Reliefs. Eine Attraktion ist der "singende Brunnen", der klingende Laute von sich gibt, wenn Wassertropfen auf die kleinen Metallglocken fallen.
In der barocken Prager Reitschule befinden sich heute Ausstellungsräume. Ihr angeschlossen ist noch ein kleiner Garten, der in den 1950er Jahren angelegt wurde.
Der Königliche Garten ist dem englischen Stil nachempfunden, enthält aber in der nähe der Gebäude auch Barock-, und Renaissanceelemente. Ferdinand I. ließ im 16. Jahrhundert eine Vielzahl von seltenen und exotischen Gewächsen anpflanzen.
Im Nordosten des Hradcany-Platzes liegt der Garten auf der Bastei, der im italienischen und japanischen Stil gehalten ist.
Im südlichen Teil der Burg an den Burgwällen befinden sich noch der Paradiesgarten, der Hartigovsky-Garten, der Garten auf den Wällen und der Untere Hirschgraben.
Das Lustschloß der Königin Anna im östlichen Teil des Parks aus den Jahren 1536 - 1560 ist ein Paradebeispiel der Renaissancebaukunst. Bemerkenswert ist die eigenartige Dachkonstruktion und der Arkadenrundgang mit den schön gestalteten Reliefs. Eine Attraktion ist der "singende Brunnen", der klingende Laute von sich gibt, wenn Wassertropfen auf die kleinen Metallglocken fallen.
In der barocken Prager Reitschule befinden sich heute Ausstellungsräume. Ihr angeschlossen ist noch ein kleiner Garten, der in den 1950er Jahren angelegt wurde.
Der Königliche Garten ist dem englischen Stil nachempfunden, enthält aber in der nähe der Gebäude auch Barock-, und Renaissanceelemente. Ferdinand I. ließ im 16. Jahrhundert eine Vielzahl von seltenen und exotischen Gewächsen anpflanzen.
Im Nordosten des Hradcany-Platzes liegt der Garten auf der Bastei, der im italienischen und japanischen Stil gehalten ist.
Im südlichen Teil der Burg an den Burgwällen befinden sich noch der Paradiesgarten, der Hartigovsky-Garten, der Garten auf den Wällen und der Untere Hirschgraben.
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